Posts Tagged ‘Auftritt’

Was war bloß in Lehnitz los?!?

Donnerstag, Juni 24th, 2010

Eine interessante E-Mail flatterte auf meinen Arbeitsplatz. Absender Annette: “Wer hat Lust und Zeit mit mir nach Lehnitz zu fahren und dort aufzutreten?”. Das war am 13. April 2010. Wir (stepsaloon) hatten kurzfristig eine Einladung zum Frühlingsball erhalten. Termin: Sonnabend der 17.04.2010.

Lehnitz, das ist die S-Bahnstation vor Oranienburg. Es ist eine gepflegte Villengegend am Lehnitzsee und von Wald umgeben.

Die Einladung kam wie gerufen. Ich hatte mich sofort entschlossen, dabei zu sein. Per E-Mail habe ich mit Annette geklärt, was ist Auftrittskleidung und was ist Tanzkleidung. Der Ball fand im Kulturhaus statt. Es ist ein altertümliches Gebäude. Es hatte einen großen Saal mit zum Tanzen geeigneten Parkettfußboden.

Zur Begrüßung wurde ein Glas Sekt gereicht. Der Gastgeber sprach ein paar Worte und lud zum Tanz ein. Der erste Tanz war ein Walzer. Es waren fast alle Gäste gleich auf der Tanzfläche. Das lag daran, dass viele Anwesende die dortige Tanzschule besuchten und besucht hatten.

Auch Annette, mit ihrem weiten weißen Rock und roten Tanzschuhen, wurde gleich über die Tanzfläche gewirbelt.

Beim Tango und auch bei anderen Tänzen habe ich den sinnlichen Gesichtsausdruck einzelner Männer beobachtet. War es wirklich ein sinnlicher Ausdruck? Oder haben sie in Gedanken die Schritte gezählt, oder daran gedacht den richtigen Fuß zur richtigen Zeit in die richtige Richtung zu setzen, denn sie haben ja die verantwortungsvolle Aufgabe die Frau zu führen.

Ein Höhepunkt am Tanzabend war der Auftritt eines blutjungen Tanzpaares. Sie tanzten Lateinamerikanische Tänze. Es war eine Höhstleistung, die mit viel Beifall belohnt wurde.

Wir, die acht kurzentschlossenen vom “stepsaloon” nutzten die Zeit, um im Nebenraum die Tänze “Auftritt 1″ zu wiederholen.

Nach Auftrittsansage betraten wir den Saal und begannen wie immer mit “sweet sixteen”. Durch unser temperamentvolles Auftreten durchbrachen wir die Klassik und erhielten viel Beifall. Als Dankeschön bekamen wir alle eine langstielige Rose.

Die Stimmung im Saal steigerte sich durch unseren “Begrüßungstanz” Alle tanzwilligen Gäste wurden durch die Trockenübung vorbereitet. Dann ging es endlich schwungvoll nach der Musik los. Es hat wunderbar geklappt. Allen hat es viel Spaß gemacht. Auf jedes Gesicht wurde ein Lächeln gezaubert.

Es war ein abwechslungsreicher, netter Abend, der noch lange in unserer Erinnerung bleiben wird.

Schreiberlein Anita Berlin, am 18.04.2010

Fotos einer Landpartie

Sonntag, Oktober 11th, 2009

Liebe Kerstin, vielen Dank für die schönen Fotos, die nun nicht mehr nur in Deinem Handy kleben.

Mitmach-Sommer

Montag, August 31st, 2009

“Der Verbund Lichtenberger Seniorenheime und das Bezirksamt Lichtenberg, Abt. Schule, Sport und Soziales, Sozialamt, laden zu einem interessanten Nachmittag ein.

Lassen Sie sich mit vielen Attraktionen, wie Hufeisenwerfen, Lassowerfen, Basteln und einer Schatzsuche in die Cowboy- und Indianterzeit versetzen. Die Jambo-Band bietet mit ihrer Countrymusik nicht nur für Linedancer eine entsprechenede Tanzbühne. “Clown Herzchen” & “Trabber Dudely Boone” bringen für Jung und Alt viele Mitmach-Aktionen auf ihrem Planwagen mit.

Außerdem gibt es Kaffee und Kuchen, Würstchen vom Grill und kalte Getränke.

Sie sind neugierig geworden – dann kommen Sie am 12.08.2009 , von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr in die Einbecker Str. 85.

 

So war die Anzeige.

Wir, ein paar Lustige der Tanzgruppe Ruschestr., waren neugierig. Auch einige andere Gleichgesinnte fanden sich ein.

“U-Bahnhof Friedrichsfelde, hinten aussteigen”, wurde mir gesagt. ” Du wirst es schon finden!” In der Einbeckerstr. lauschte ich der Musik und fand dadurch den Verantstaltungsplatz. Den Eingang habe ich erfragt.

Nachdem ich meinen Bon für Kaffee und Kuchen eingelöst hatte, suchte ich ein schattiges Plätzchen, auch für meine Mitstreiter, die etwas später kamen.

Das Wetter war herrlich und die Band ausgezeichnet. Die  Sämgerin hatte eine Stimme, die für Countrymusik ausgezeichnet war.

Vor unserem Auftritt tanzte Annette schon den “Black Coffee” – einer unserer Lieblingstänze.

Natürlich muss man in der Hitze viel trinken. Außer dem Wasser tat uns die Bowle auch gut.

Unseren Auftritt 1 haben wir alle im Blut. Deshalb konnte uns “Trabber Dudely Boone”, der zwischen den Reihen seine Metzchen machte, nicht aus dem Takt bringen.

Für besondere Abwechslungen sorgte noch eine andere Tanzgrupe. Duch ihre roten Blusen stellten sie eine Einheit dar. Unsere Tänze vom zweiten Auftritt fanden sie sicher gut, denn zwei von denen tanzten teilweise mit uns mit.

Mit einer Currywurst besiegelten wir unseren netten Nachmittag.

Euer Schreiberlein

Anita                                                                      Berlin, am 20.08.2009

Auftritt bei der Silberhochzeit

Mittwoch, Juni 10th, 2009

Am 30.05.2009 waren einige Line Dancer für einen Auftritt zu einer Silberhochzeit in der Gartenanlage “Bielefeld” eingeladen. Wir trafen uns vor Ort gegen 20:00 Uhr, übten dann bei etwas “Nässe” von oben im Freien. Und schon ging es los. Vor ca. 30 Gästen in einem sehr engen Raum, hatten wir unseren Auftritt und erhielten viel Applaus. Mit Animation brachte Annette viele Gäste zum Mitmachen und der Spaß war groß – bei den Jüngeren, bei den Älteren und bei den Kindern.

Auch der Wirt war beeindruckt und hat uns für einen Auftritt zu Silvester 2009 gebucht. Vielleicht wird ja was daraus? Damit hatten wir nicht gerechnet. Da zeigt sich doch, dass Line Dance sehr gut ankommt. Uns hat es jedenfalls viel Freude gemacht.

Heike und die Anderen

Der schönste Balkon

Donnerstag, April 23rd, 2009

Auftritt am Ärztehaus, Mehrower Allee

15.00 Uhr und 15.45 Uhr

Sommerfest in Lichtenberg am 02.07.2008

Sonntag, August 3rd, 2008

(ausgerichtet vom Sozialwerk des dfb “UNDINE”)

Fast schon zur Tradition geworden: Das Sommerfest für Jung und Alt auf dem Freiaplatz in Lichtenberg.

Mit großem Aufwand und Elan wurde von den Mitarbeitern des Ausrichters der Platz gestaltet. Viele Tische und Sitzgelegenheiten mussten her. Für die Kinder eine Hüpfburg und allerlei anderer Zeitvertreib und für die Großen Stände zum Schauen und Kaufen. Na und das wichtigste die Bühne. Hier sollten die Künstler und Laien ihr Können zeigen. Es war eine interessante Bühne, wie wir später feststellen sollten. Für die begleitenden Musik und den Moterador gab es die entsprechende Technik. Es wurde an alles gedacht. Nun kann es losgehen!!!

Das Wetter war traumhaft an diesem Tag. Ein wunderschöner hochsommerlicher Tag. Nun hatte keiner mehr eine Ausrede. Die Bewohner aus der Umgebung kamen und schauten. Für die Senioren des Seniorenwohnhauses in der Ruschestr. 43 wurde ein kostenloser Fahrdienst durch die BVG eingerichtet. Und selbst die Senioren aus Mitte kamen, per Fahrdienst, organisiert durch die “UNDINE”.  Also hatten wir auch genug Gäste, die schon sehr gespannt waren.

Ein abwechslungsreiches Programm stand auf dem Plan – ganz nach dem Motto: “Für jeden etwas”. Bekannte Sänger und Sängerinnen waren dabei. Dagmar Frederic – Schirmherrin der UNDINE – Gabi Rückert und Ingo Koster. Natürlich wurde nicht nur gesungen. Es gab eine internationale Modenschau, Zauberkünstler, Kleintiervorführungen – tja und uns: den stepsaloon unter der Leitung von Annette Röhnicke.

Aufgeregt waren wir. Es sollte möglichst alles gut klappen. Ohne diesen Vorsatz geht man ja auch nicht zu einem Auftritt. Also, eine halbe Stunde vorher Köpfe zusammenstecken, hinhören was Annette sagt, letzte Fragen klären und Tänze gedanklich noch einmal Revue passieren lassen. Dann endlich um 15.30 Uhr Auftritt!!!! Aufstellung Paarweise. So betraten wir die Bühne in unseren weißen Blusen und den Jeans. Jeder hatte noch einige Accessoire im Westernstil (wie Westernstiefel, Panderos). Wir stellten uns im Kreis auf und schon lief die Musik. Jetzt galt es nur noch zu tanzen. Es macht Spaß und zaubert jedem ein Lächeln auf das Gesicht. “Sweet sixteen” ist für den Auftakt der richtige Stimmungsmacher.

Alles klappte prima. Die Bühne schwankte unter unseren Füßen. Wir kamen uns vor wie auf einem Schiff im Sturm. Aber die Musik hat uns weiter getragen, so blieb keine Zeit zum Nachdenken. Doch plötzlich!!! Oh graus!!! Der Strom fiel aus. Die Musik war weg. Was nun??? Es entstand eine Unruhe, wie verhalten wir uns nun??? Fragende Blicke untereinander. Was sagt Annette dazu??? Machen wir weiter???

“Na klar!!!”, kam es aus aller Munde. Kurz entschlossen stimmten wir alle für den “Chattahoochee”. Wir tanzten ihn und unsere Stiefel, Hände und die Stimme waren unsere musikalische Begleitung. Wir tanzten trotz schaukelnder Bühne mit Bravour eine Runde nach dem Motto “Nun erst recht”.

Ein Gefühl des Schwebens über den Freiaplatz kam auf. Plötzlich war der Strom war wieder da und wir führten unseren Auftritt auf der schwankenden Bühne zu Ende.

Das Publikum war überrascht und begeistert. Tanzen ohne Musik war eine Attraktion. Alle klatschten. Die Stimmung war großartig!!!

 

Sonntag 15.06.2008 – Banale Ursache Sinnvolle Auswirkung

Samstag, Juni 21st, 2008

Da habe ich doch im trüben Januar auf einer kleinen Geburtstagsfeier zur Aufmunterung zwei Countrytänze vorgeführt.

Das Ergebnis: Die Gäste waren begeistert und haben viel gefragt.

Wo ich das gelernt habe? Ob wir eine Tanzgruppe sind usw.

Besonders interessiert war Margit aus Staffelde. (”Zeig mir doch mal die Schritte”, sagte Sie.) stepsaloonerinnen-wir-warten-auf-die-musik.JPG

Sie hatte sofort die Idee einen Auftritt im kleinen Familienunternehmen “Sonnenhof” ( jellekin@hotmail.de ) zu organisieren.

Annette war so nett und hat vorher die Gegend erkundet und positiv berichtet. Am Sonntag, dem 15.06. war dort eine kleines Dorffest – Brandenburger Landpartie -. Das war geeeignet für unseren Auftritt.

Es war schnell organisiert. Ich habe gestaunt wie liebevoll das alte Bauerngehöft für Gastlichkeiten verändert wurde.stepsaloonerinnen-auf-dem-rasen-vom-staffelder-sonnenhof.JPG

Wir machten vorher einen kleinen Spaziergang, Er führte an Wiesen und Koppeln vorbei.

Am frühen Nachmittag zeigten wir auf dem Boden der Natur (Rasen) stepsaloonerinnen-unter-erschwerten-bedingungen.JPG unsere Anfängertänze, die beim Publikum gut ankamen. Anschließend konnten wir bei Sonnenschein und in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen noch einen Plausch machen und ein Tänzchen wagen.

Zum Abschluss haben wir und die kleine Pferdeschau angesehen. Vier schwarze Friesen und ihre Reiter zeigten auf kleiner Fläche nach Musik ihr Können. Der kleinste Reiter war ein Kind. (Ich würde sagen – 7 Jahre alt) Es hatte das schönste kleine Pferd mit langer, krauser Mähne zu führen.

Am späten Nachmittag fuhren wir nach Hause. Ich hatte keine Gelegenheit mich von der Margit und den Inhabern zu verabschieden. Ein Telefonat am Folgetag ergab, dass sie sich sehr gefreut haben. Es sei eine tolle Bereicherung gewesen. Über ein Wiedersehen würden sie sich freuen.

Ich habe mich auch über den gelungenen, schönen Tag gefreut.

Anita Mohorn                                                 17.06.2008 

Unser Auftritt am 01. Mai 2008

Donnerstag, Mai 29th, 2008

stepsalooner-stiefel.JPG_mg_0320-emmrich-600pxl.JPG _mg_0320-emmrich-600pxl.JPGSchön, dass es Line Dance gibt ….

so viel Freude und gute Laune wie bei einem unserer Auftritte in der Gruppe “stepsaloon”, die von unserer Annette Röhnicke geleitet und mit viel Liebe betreut wird, hatten wir lange nicht!

zwei-stepsalooner-tina-und-anita.JPGUnser Erlebnis liegt schon ein paar Tage zurück, als am 01. Mai 2008 zur Eröffnung des “Lichtenberger 01. Mai-Festes” nach dem Regen nun endlich der Himmel frei wurde. Im Vorprogramm waren unsere Tänzer mit viel Spaß schon bei einem phantastischen “Afrikanischen Trommelmeister” eingebunden und das Publikum war begeistert.                 stepsalooner-beim-trommeln.JPG

Der Höhepunkt war aber der Auftritt unserer Gruppe – vorrangig im Seniorenalter -. stepsaloon.JPG Die Stadtbezirksbürgermeisterin Frau Emmerich war davon so begeistert, dass sie den Wunsch äußerte, in ihrem Seniorendasein auch zum Tanzen überzuwechseln. Darauf werden wir zwar noch etwas warten müssen, aber wir haben unseren Spaß jetzt schon!

stepsalooner-beim-auftritt.JPGAuf den Fotos ist unsere Freude zu erkennen, wir haben Spuren hinterlassen und wünschen, dass diesen noch viele aufgeweckte
Menschen folgen werden.      stepsalooner-von-hinten.JPG                  

Eine begeisterte Country-Anfängerin Tina Seifert    

Bilder: www.MirkoSeifert.de

stepsalooner1.JPG

Auftritte vom 01.05.2008 bis 07.06.2008

Montag, April 21st, 2008

Donnerstag, den 01.05.2008
Wiese Frankfurter Allee, Ecke Möllendorff Str
aße, 12:30 Uhr und 16:30 Uhr
Mittwoch bis Sonntag, 21.05.2008 bis 25.05.2008
finden die Sozialtage im „Lindencenter“ statt.
  Wir werden wieder auftreten.
Sonntag 15.06.2008

Reiterhof in Kremmen (erst Mal eine Vorinformation)

Über die Line-Dance-Gruppe in der Begegnungsstätte Ruschestr. 43

Montag, Dezember 24th, 2007

Im Januar 2007 war es endlich soweit:
Eine Line-Dance-Tanzlehrerin hatte sich angemeldet und wollte ihre Tanzkünste an Neulinge weitergeben. So versammelten sich 6 Leute, Damen reiferen Alters zu diesem Abenteuer. Ja, und zwei Herren waren auch mit von der Partie.

Wie also bringt man völligen Neulingen diese Tanzart bei? Das war eine spannende Frage. Und so schwer sah das ja bei Tänzern rund um dieses Thema nicht aus, also werden wir das auch schaffen, war bestimmt die stille Meinung aller Beteiligten. Und schon ging es los.
Frau Annette Röhnicke ist unsere Kursleiterin und erklärte die ersten Schritte. Und kaum waren 6 Minuten vergangen, warf der erste das Handtuch. Schnell, ganz schnell und wortlos war er von der Tanzfläche verschwunden, nahm eiligst seine Jacke und war’d zur Tanzstunde nie mehr gesehen. Er hatte wohl Angst, sich vollkommen die Beine zu verknoten und Bedenken, diesen Knoten nie mehr lösen zu können. Die vielen Schritte in die verschiedensten Richtungen waren ihm zu aufregend – Schade. Aufregend war das auch schon. Zum Glück waren alle 6 Frauen und 1 Mann beim 2. Treff eine Woche danach wieder erschienen und „kämpften“ tapfer weiter mit sich, mit ihren Beinen und der Umsetzung der Anweisungen.
Woche für Woche und immer mit etwas mehr Gefallen an diesem Thema – manchmal auch nicht – vergingen. Die Damenmannschaft bekam Verstärkung durch einen zweiten Interessierten. Ihn hatte wohl doch auch endlich der unwiderstehliche Rhythmus der Western-Musik gepackt und begeistert. Tanzen vereinte indessen alle Mitstreiter zu einer eingeschworenen Gemeinschaft. Wir freuten uns nicht nur auf das Tanzen, sondern auch auf das Wiedersehen mit Gleichgesinnten, netten Leuten.
Ein Erntefest stand auf dem Programm der Senioren-Begegnungsstätte Ruschestr. 43. Noch nicht ahnend, was unsere Annette mit uns vorhatte, übten wir fleißig alle möglichen Anfänger-Tänze mit mehr und manchmal gar keinem Erfolg. Eines Tages die Ankündigung, dass die Tanzgruppe zu diesem Fest auftreten würde. Das war doch ziemlich verwirrend für alle, um nicht zu sagen: schockierend. Vor Aufregung gelang manchmal gar nichts mehr. Dann der große Tag im August: Sommerfest!
Annette deklarierte den etwa 200 Zuschauern aus dem Senioren-Wohnhaus, aus der unmittelbaren Nachbarschaft und Leuten, die einfach bei den Klängen der verlockenden Musik sich von der Straße zu uns gesellten, eine „Übungsstunde“ der Line-Dancer. Das sollte sicher unsere Aufregung mildern? Aufgeregt waren wir alle, ohne Frage. Ob man es uns auch ansah? Schließlich hatten wir uns alle chic gemacht, Line-Dance-mäßig eben mit schwarzer Jeans, weißer Bluse und feschem Westernhut, unter welchem ein jeder seine Angst bzw. Aufregung verbergen wollte. Es half alles nichts! Musik – Einsatz – und schon ging’s los. Unsere Gesichter waren bestimmt recht angespannt. Aber als der Line-Walzer erklang, konnten wir sogar lächeln, den tanzten wir nämlich doch schon ziemlich gut, meinten wir alle, obwohl auch mal bei zu schnellen Drehungen einer Tänzerin der Hut vom Kopfe sauste. Alles halb so schlimm, Rhythmus wiedergefunden, weiter ging’s. Es klappte auch prima. Und der Beifall gab uns Recht. Ein gelungener Nachmittag also.
Doch Ausruhen gab es nicht. Woche für Woche geht das Üben mit Freude weiter; neue Tänze kommen hinzu, leichte, die bald klappten, schwere, bei denen man doch einige Stunden mehr„Nachhilfeunterricht“ benötigte. Und Annette wird nicht müde, immer und immer wieder die Schrittfolgen zu erklären. Neue Leute kamen hinzu. Indessen sind wir eine Truppe von 14 Personen, die sich alle auch wunderbar verstehen. Neben dem Tanzen ist es die Freude, sich wieder zu sehen. Für manche Tänzer schließt sich ein gemeinsames Mittagessen an, da in der Begegnungsstätte jeden Freitag gekocht wird. Das ist dann die Stunde der Auswertung. Tanzen findet nicht nur zur Übungsstunde statt. So manch andere Tanzveranstaltung mit dem Thema Line-Dance besuchten wir gemeinsam. Indessen sind wir nämlich in der Lage, auch auf der Tanzfläche bei so manchem Tanz zu erscheinen und mit Freude die beigebrachten Schritte anzuwenden.
Annette Röhnicke – unsere Annette – mit dem Thema Line-Dance befasst, dass wir uns kennen gelernt haben, und dass sie es mit uns hoffentlich noch eine lange Zeit aushält.

Karin Schwarze, eine Teilnehmerin an diesem Kurs