Sommerfest in Lichtenberg am 02.07.2008

(ausgerichtet vom Sozialwerk des dfb “UNDINE”)

Fast schon zur Tradition geworden: Das Sommerfest für Jung und Alt auf dem Freiaplatz in Lichtenberg.

Mit großem Aufwand und Elan wurde von den Mitarbeitern des Ausrichters der Platz gestaltet. Viele Tische und Sitzgelegenheiten mussten her. Für die Kinder eine Hüpfburg und allerlei anderer Zeitvertreib und für die Großen Stände zum Schauen und Kaufen. Na und das wichtigste die Bühne. Hier sollten die Künstler und Laien ihr Können zeigen. Es war eine interessante Bühne, wie wir später feststellen sollten. Für die begleitenden Musik und den Moterador gab es die entsprechende Technik. Es wurde an alles gedacht. Nun kann es losgehen!!!

Das Wetter war traumhaft an diesem Tag. Ein wunderschöner hochsommerlicher Tag. Nun hatte keiner mehr eine Ausrede. Die Bewohner aus der Umgebung kamen und schauten. Für die Senioren des Seniorenwohnhauses in der Ruschestr. 43 wurde ein kostenloser Fahrdienst durch die BVG eingerichtet. Und selbst die Senioren aus Mitte kamen, per Fahrdienst, organisiert durch die “UNDINE”.  Also hatten wir auch genug Gäste, die schon sehr gespannt waren.

Ein abwechslungsreiches Programm stand auf dem Plan – ganz nach dem Motto: “Für jeden etwas”. Bekannte Sänger und Sängerinnen waren dabei. Dagmar Frederic – Schirmherrin der UNDINE – Gabi Rückert und Ingo Koster. Natürlich wurde nicht nur gesungen. Es gab eine internationale Modenschau, Zauberkünstler, Kleintiervorführungen – tja und uns: den stepsaloon unter der Leitung von Annette Röhnicke.

Aufgeregt waren wir. Es sollte möglichst alles gut klappen. Ohne diesen Vorsatz geht man ja auch nicht zu einem Auftritt. Also, eine halbe Stunde vorher Köpfe zusammenstecken, hinhören was Annette sagt, letzte Fragen klären und Tänze gedanklich noch einmal Revue passieren lassen. Dann endlich um 15.30 Uhr Auftritt!!!! Aufstellung Paarweise. So betraten wir die Bühne in unseren weißen Blusen und den Jeans. Jeder hatte noch einige Accessoire im Westernstil (wie Westernstiefel, Panderos). Wir stellten uns im Kreis auf und schon lief die Musik. Jetzt galt es nur noch zu tanzen. Es macht Spaß und zaubert jedem ein Lächeln auf das Gesicht. “Sweet sixteen” ist für den Auftakt der richtige Stimmungsmacher.

Alles klappte prima. Die Bühne schwankte unter unseren Füßen. Wir kamen uns vor wie auf einem Schiff im Sturm. Aber die Musik hat uns weiter getragen, so blieb keine Zeit zum Nachdenken. Doch plötzlich!!! Oh graus!!! Der Strom fiel aus. Die Musik war weg. Was nun??? Es entstand eine Unruhe, wie verhalten wir uns nun??? Fragende Blicke untereinander. Was sagt Annette dazu??? Machen wir weiter???

“Na klar!!!”, kam es aus aller Munde. Kurz entschlossen stimmten wir alle für den “Chattahoochee”. Wir tanzten ihn und unsere Stiefel, Hände und die Stimme waren unsere musikalische Begleitung. Wir tanzten trotz schaukelnder Bühne mit Bravour eine Runde nach dem Motto “Nun erst recht”.

Ein Gefühl des Schwebens über den Freiaplatz kam auf. Plötzlich war der Strom war wieder da und wir führten unseren Auftritt auf der schwankenden Bühne zu Ende.

Das Publikum war überrascht und begeistert. Tanzen ohne Musik war eine Attraktion. Alle klatschten. Die Stimmung war großartig!!!

 

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