Reiteroase Hilly Billy

Wie in jedem Jahr sind wir, ein paar Unternehmungslustige, von der Freitagsgruppe der Ruschestr. zur Hilly & Billy Town Ranch(www.hilly-billy-town.de)  hinter Fürstenberg gefahren.

Das regnerische Wetter hörte hinter Berlin auf und wir hatten drei herrliche Sonnentage, die wir mit Reiten, Tanzen und individueller Freizeitgestaltung verbrachten.

 Ein besonderer Anziehungspunkt waren wieder die Pferde. Sie werden vom Personal für die Reitstunde gestriegelt und besattelt. Der Aufstieg auf das Pferd ist ohne Hilfe schwierig. Sitzen wir alle auf unseren Pferden, erhalten wir noch Informationen über Körperhaltung, wie die Zügel zu halten sind und wie das Pferd gelenkt wird. Jeder merkt sich den Namen vom Pferd. Es wird die Reihenfolge festgelegt und auch eingehalten. Es klappt alles wunderbar.

Es können nicht alle gleich bei der ersten Runde mitkommen. Deshalb nutzen die Anderen die Zeit zum fotografieren. Wir, die frischgebackenen Reiter, genießen diese Situation. Es geht in Richtung Wald. Neben uns laufen zwei schwarz-weis-gescheckte Fohlen mit. Sie verlassen ihre Mutter nicht, denn sie ernähren sich noch von Muttermilch. (Der Hengst war ausgebrochen und hatte zwei Stuten begattet. Somit haben wir jetzt das Ergebnis)

Wir hören das Tapsen der Pferde und spüren die Stille des Waldes. Durch die besonderen Lichtverhältnisse wirkt er wie ein Märchenwald. Der Kuckuck ruft und manchmal knackt ein Ast. Ab und zu hört man auch andere Vogelstimmen. Ich kann sie aber nicht den Vogelarten zuordnen. Die Erde ist hier und da von Wildschweinen aufgewühlt und in der Ferne huschen ein paar Rehe über den Weg.

Nach einer Stunde quer durch den Wald, sind wir wieder auf der Ranch angelangt. Beim Absteigen habe ich das Fohlen nicht beachtet, bin gestolpert und hab mich auf mein Hinterteil gesetzt. Nach dem Schreck musste ich mich erst auf einem Baumstumpf ausruhen. Wieder erholt,  bekommt mein Pferd “Mütze” Steicheleinheiten und Leckerli. Es ist ein Spezialfutter, welches man in der Selbstbedienung für einen Euro kaufen kann. Das Futter lege ich in die Handfläche und das Pferd nimmt es sich mit den weichen Lippen zum Fressen. Auch die anderen Pferde werden nicht vergessen.

Es war ein besonderes Pferdeerlebnis und wir freuen uns auf den Tanzabend.

 Berlin, am 15. Mai 2009          Euer Schreiberlein Anita

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